Levi Strauss leidet unter dem Anstieg der Baumwollpreise


Levi Strauss hat ein schwieriges viertes Quartal hinter sich. Der Nettogewinn der amerikanischen Gruppe ist von September bis November um 48% auf 33 Millionen Euro gesunken. Der Rohgewinn ist von 50% auf 46% gefallen. Der Jeansspezialist aus San Francisco erklärt diesen Rückgang mit dem Anstieg der Rohstoffpreise, der nicht vollständig durch den Preisanstieg kompensiert werden konnte, sowie mit den Investitionen im Retail-Sektor.

Was die Verkäufe anbelangt, wurde in Dollar ein Zuwachs von 4% verzeichnet, über das Jahr hinweg beläuft sich dieser sogar auf 8%. Somit liegen die Nettoverkäufe des gesamten Geschäftsjahres, welches am 28. November endete, bei 3,5 Milliarden Euro (4,7 Milliarden US Dollar). Im vierten Quartal sind die Umsätze in Europa um 2% gestiegen, im pazifischen Raum um 7% und in Amerika um 5%. Den Anstieg auf dem Heimatmarkt erklärt Levi Strauss mit der Umsatzsteigerung und der Performance der Geschäftsniederlassungen. In den USA sind die Umsätze der Firma Dockers jedoch zurückgegangen.

Von Bruno Joly

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