Eine Textilfabrik in Pakistan – Bild: Rizman Tabassum/AFP |
Zu den betroffenen Produkten zählen T-Shirts, Mäntel, Unterwäsche und andere Textilprodukte aus Baumwolle. Europa ist mit einem Anteil von 30 % der Hauptabnehmer pakistanischer Exportprodukte. Pro Jahr entspricht dies einem Warenwert von 3 Milliarden Euro. Die Maßnahme betrifft 27 % der europäischen Importe aus Pakistan, mit einem Warenwert von 900 Millionen Euro.
Dass die Maßnahme so lange verzögert wurde, ist unter anderem mit der Besorgnis der Konkurrenzländer zu erklären, die befürchteten, dass der Umfang dieser Erleichterungen Pakistan einen Handelsvorteil einräume. So hatten Brasilien, Argentinien, aber auch Indien, Bangladesch und Indonesien bei der WTO Beschwerden eingereicht.
Die nun genehmigte Maßnahme wird Mitte Februar offiziell ratifiziert, und gilt rückwirkend auf den 1. Januar.