Olymp knackt die 200 Millionen-Euro-Marke

Olymp
Olymp setzt sein Wachstum fort. Der deutsche Hemden-Spezialist hat 2011 erstmals die 200 Millionen-Euro-Umsatz-Grenze überschritten. Diese starke Performance lässt sich einerseits auf Verkaufsanstiege sowie andererseits auf die Übernahme des Strickwarenherstellers März 2010 zurückführen. Der Hemden-Spezialist, welcher diesen Herbst sein Angebot auch auf Strickwaren ausweitete, konnte seine Verkäufe um 26% steigern auf mehr als 178 Millionen Euro. „Wir sind auch international sehr aktiv. 33-35% des Gesamtumsatzes wird im Ausland erwirtschaftet. Frankreich, die Niederlande und Russland sind unsere größten ausländischen Märkte“, kommentiert Jochen Scheerer, Handelsdirektor des Unternehmens, welcher das Jahr 2012 schwieriger einschätzt aufgrund der Zurückhaltung vieler Einzelhändler.

Aber Olymp realisiert auf seinem Heimatmarkt auch die Hälfte seiner Verkäufe mit Nachbestellungen. Mark Bezner, Geschäftsführer des Familienunternehmens, betont, dass zuverlässige Lieferungen zu Olymps Firmenkompetenz gehören. Das Unternehmen mit Sitz in Bietigheim-Bissingen investiert deshalb ordentlich in die Erweiterung seines Logistikzentrums am Firmenstandort, was dem Hemden-Spezialisten rund 30 Millionen Euro kosten mag. Die Fertigstellung des Projektes ist für 2013 angesetzt. Der 2010 übernommene Strickwarenhersteller März hat mit über 23 Millionen Euro zum Gesamtumsatz beigetragen.

Von Bruno Joly

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