![]() Emporio Armani, Frühjahr/Sommer 2012 |
Giorgio Armani dagegen will leicht und lässig in den Sommer nächsten Jahres gehen. Weite Bundfaltenhosen, die schmal am Knöchel enden, unkonstruierte Jacken und Mäntel und unter dem Anzug das T-Shirt als Alternative zum Hemd - so präsentierten sich am Sonntag die Models der Linie Emporio Armani des Mailänder Stardesigners.
Jil Sander, Frühjahr/Sommer 2012 |
Für das Label Jil Sander mixte der belgische Designer Raf Simons eine Kollektion aus Fragmenten verschiedener Nachkriegsepochen. Hochtaillierte Hosen treffen dabei auf Blazer oder Bundfalten-Shorts. Kastige T-Shirts sind über Hemden mit 70er-Jahre-Kragen zu tragen. Stromlinienförmige Fliegerjacken wechseln sich mit Mänteln aus schwarz lackierter Aalhaut oder transparentem Kunststoff ab.
Dolce & Gabbana sehen den Mann im Frühjahr/Sommer 2012 als Seefahrer und statten ihn mit Kleidungsstücken in Netzoptiken, Bermudas und kurzen Jacken aus. Für den «Landgang» wählt er dann Anzüge von höchster Schneiderkunst, die ihm Mailands Designerduo in großer Vielfalt zur Verfügung stellt. So haben die Sakkos mal keinen Kragen, dann wieder einen doppelten, sind hier sehr kurz geschnitten und dort ziemlich lang. Bei Roberto Cavalli wiederum zeigen sich die Anzüge deutlich extravaganter, mit kräftigen Farben, bestickten Details und Akzenten aus Python.
