Klettern bei Salewa |
"Wir sehen hier die größten französischen Kunden und das sind mehr oder weniger die gleichen französischen Einkäufer, die jedes Jahr reisen. Es ist kompliziert, nach Friedrichshafen zu kommen, weitaus komplizierter als nach München", sagt Fabrice Arbey, Geschäftsführer von Schöffel Frankreich. "Ich glaube, die Deutschen, Österreicher und Schweizer machen gut die Hälfte der Besucher aus", ergänzt Yoann Patural, Export- Manager bei Eider. Aber mit ihren 868 Ausstellern ist die OutDoor einer der wichtigsten Termine im Messekalender. Dafür sprechen nicht zuletzt die Anwesenheit aller Branchenriesen wie Jack Wolfskin, The North Face, Lafuma Group, Adidas oder Odlo und Vaude.
Die Stimmung war trotz der grossen Hitze durchweg positiv. "Die Branche befindet sich in einer dynamischen Phase. Wellness, gesunde Ernährung, Respekt sich selbst und der Umwelt gegenüber… diese wichtigen Grundtendenzen sind hier draussen leicht zu vermitteln", sagt Fabrice Arbey.
Die Organisatoren hatten diesmal das „Urban Outdoor“ in den Mittelpunkt gestellt – zu Recht. Viele Jahre wurde der Unterschied bei den funktionellen Materialien und dem Komfort für das Gebirge gemacht (Anti-UV, Antimücken...). Heute sind die Marken eindeutig versucht, ihren Kundenstamm zu erweitern und die weniger sportlichen nicht mit Bergsteigen zu verschrecken. "Eine Marke, die keine Farben anbietet, wird es schwer haben, sich zu verkaufen", schließt Ludovic Daouze, zuständig für das Marketing bei The North Face.